ABFALL-
WIRTSCHAFTSBETRIEB
LANDKREIS AUGSBURG

Feyerabendstraße 2
86830 Schwabmünchen


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Keine Plastiktüten in die BioEnergieTonne

12.10.2018

Störstoffe wie Plastiktüten, Glas und Metall dürfen keinesfalls in der Brauen BioEnergieTonne landen. Diese Fremdstoffe stören den gesamten ökologisch sinnvollen Verwertungskreislauf.


Keine Plastiktüten für den Bioabfall verwenden
Beim Sammeln der Bioabfälle in der Küche können Sie feuchte Bioabfälle in Papiertüten oder Zeitungspapier einwickeln. Kunststofftüten dürfen zum Sammeln des Bioabfalls nicht verwendet werden. Auch die im Handel erhältlichen als „biologisch abbaubar" oder „kompostierbar" gekennzeichneten Kunststofftüten sind ungeeignet. Die Tüten zersetzen sich in der Vergärungsanlage nicht schnell genug und müssen aufwändig aussortiert und als Restmüll entsorgt werden.

Alternative zu biologisch abbaubaren Kunststofftüten
Als Alternative zu den Bio-Kunststofftüten können Sie Papiertüten oder Zeitungspapier verwenden. Papiertüten für Biotonnen und Sammelgefäße in der Küche gibt es auch im Handel zu kaufen, z. B. in Haushaltswarenabteilungen von Drogerien, Kaufhäusern und Baumärkten. Bioabfälle können auch in gebrauchte Papiertüten von Backwaren, Gemüse oder Obst bzw. in Küchenkrepp eingewickelt werden - nicht jedoch in Hochglanzpapier.

BioEnergieTonne für Bioabfall aus Küche
Denken Sie bitte daran: Obst- und Gemüsereste auch Schalen von Zitrus- und Südfrüchten, pflanzliche Speise- und Lebensmittelreste, Kaffee- und Teefilter, Teebeutel, Eierschalen, Schnittblumen sind Beispiele für organische Abfälle, die in die BioEnergieTonne gehören. Auch gekochte Speisereste pflanzlicher Herkunft sind in der BioEnergieTonne richtig aufgehoben. Tierische Speisereste wie Fleisch, Fisch und Wurst hingegen entsorgen Sie in der Restmülltonne, s. Trennliste


Verwertung des Bioabfalls
Der Inhalt der Braunen BioEnergieTonnen wird  in der Vergärungsanlage der AVA Abfallverwertung Augsburg verwertet. Es entstehen Biogas, Flüssigdünger und Kompost. Das aufbereitete Gas wird ins Netz von Erdgas Schwaben eingespeist. Jährlich werden ca. 35 Millionen Kilowattstunden Biogas erzeugt, die Menge reicht zur Wärmeversorgung von 3.900 Haushalten. Aus den Gärresten entstehen Kompost und Flüssigdünger. Damit Kompost und Flüssigdünger auch Abnehmer findet, müssen sie hohe Qualitätsanforderungen erfüllen. Deshalb ist es auch so wichtig, dass sich in der BioEnergieTonne keine Störstoffe befinden.

Weitere Informationen 
Ausführlichere Informationen zur BioEnergieTonne, zu Bioabfall und dessen Verwertung lesen Sie hier und im Informationsblatt.