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Plastiktütenverbrauch geht zurück

28.09.2018

In Deutschland ist der Plastiktütenverbrauch pro Kopf von 45 Tüten im Jahr 2016 auf mittlerweile 29 Tüten gesunken. Foto: © Colourbox, www.utopia.de


Papiertüten sind keine ökologische Alternative zu Plastiktüten
Die freiwillige Vereinbarung zwischen Handel und dem Bundesumweltministerium war Mitte 2016 in Kraft getreten, um den extrem hohen Plastiktütenverbrauch im Vergleich zu anderen EU-Staaten zu reduzieren. Leider haben sich der freiwilligen Vereinbarung nicht alle Unternehmen angeschlossen. Manche verwenden Papiertüten als Ersatz. Auch viele Kunden greifen an der Kasse zu Tüten aus Papier und glauben, dass Papiertüten umweltverträglicher sind.
Doch Einwegtüten aus Papier sind keine ökologische Alternative. Für ihre Herstellung sind viele Ressourcen nötig wie Zellstoff, Wasser, Energie und vor allem Chemikalien. Hinzu kommt, dass die Papiertüten wegen ihrer (Wasser)Anfälligkeit nur wenige Male benutzt werden können.

Mehrweg ist der beste Weg
Empfehlenswert sind Mehrwegtragetaschen aus Baumwolle oder Jute. Oder zum Einkaufen einfach Korb, Tasche, Rucksack, Klappkiste mitnehmen. Eine ökologisch gute Variante sind laut Umweltbundesamt auch die zusammenfaltbaren Polyester-Beutel, die es z. B. an Supermarktkassen gibt. Sie halten meist bis zu zehn 10 kg, sind waschbar und langlebig.

Plastik - ein großes Umweltproblem
Aus Umweltgründen sollte möglichst auf Plastiktüten verzichtet werden. Abgesehen von dem Vermüllen der Landschaft kann sich Plastik im Laufe der Zeit in immer kleinere Teile zersetzten. Kleine Plastikteile werden von Tieren mit Nahrung verwechselt oder versehentlich verschluckt. Dies kann zum Tod durch Verhungern oder durch innere Verletzungen führen. An vielen Stränden und in Meeren gehören Plastiktüten und -abfälle zu den häufigsten Abfallfunden. Im Meer können sie Seevögel und Fische schädigen.

Weiterführende Links
Umweltministerium
Deutsche Umwelthilfe
Plastik im Meer
Nachhaltig besser leben